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Das Jubiläumsjahr
Gründungsurkunde Johanniterhaus von 1218, Teilabschrift aus dem 17 Jhdt

1218: Erste Bezeichnung als Stadt

In einer im Jahr 1218 in Ulm ausgefertigten Urkunde wird Feldkirch erstmals als Stadt bezeichnet.

Kategorie
Historische Hintergründe

Pfalzgraf Hugo II. von Tübingen trat Mitte des 12. Jahrhunderts das Erbe der Udalrichinger, den Grafen von Bregenz, an. Sein jüngerer Sohn, der die südlichen Erbteile erhielt, nicht aber den Pfalzgrafentitel, nannte sich etwa ab dem Jahr 1200 Hugo I., Graf von Montfort. Bald schien sich Hugo I. der besonderen Verkehrslage der Region auf der Nord-Süd- wie auch der Ost-West-Achse klar geworden zu sein und gründete hier die Stadt Feldkirch.

Erhalten blieb eine im Jahre 1218 in Ulm ausgefertigte Urkunde, in der Hugo I. in Anwesenheit Kaiser Friedrichs II. dem Johanniterorden eine Kirche und dazugehörige Äcker „in civitate sua Veltkilch“, in seiner Stadt Feldkirch, schenkte. Feldkirch wird hier erstmals als „civitas“, als Stadt, bezeichnet. Bereits 1968 wurde dieses Jahr für das 750-jährige städtische Jubiläum als Bezugspunkt genommen. Der Text der Schenkungsurkunde ist durch eine Abschrift aus dem frühen 17. Jahrhundert überliefert.

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