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Das Jubliäumsjahr
Schattenburg Slow Light

„Slow Light“ für die Schattenburg

Zum 800-Jahr-Jubiläum hat die Stadt Feldkirch die Künstlerin Siegrun Appelt beauftragt, die Schattenburg neu zu  beleuchten. Im realisierten Projekt geht es um den sensiblen Umgang mit  Licht, die achtsame Inszenierung des Feldkircher Wahrzeichens und ums Energiesparen.

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Allgemeine Informationen

Das Wahrzeichen Feldkirchs, die Schattenburg, wurde um 1200 von Graf Hugo I. von Montfort erbaut. Feldkirch wurde 1218 erstmals urkundlich als „Stadt“ bezeichnet. Ein ausgezeichneter Anlass, um Feldkirchs bedeutendstes Bauwerk in ein neues Licht zu tauchen. Anstatt die bestehenden „Scheinwerfer“ durch LED-Leuchten auszutauschen, wurde die Künstlerin Siegrun Appelt engagiert, um ihr „Slow Light“-Konzept umzusetzen. 

90 Prozent Energieersparnis wird mittels der „Slow Light“-Beleuchtung für die Schattenburg erzielt. Gleichzeitig wird die ästhetische Komponente des Feldkircher Wahrzeichens hervorgehoben, denn mit den neuen Lichtsystemen und LED-Leuchtmitteln ist es möglich, akzentuierter zu arbeiten. Es wurden Licht-Schattenverläufe eingearbeitet, die die Burg in ihrer Dreidimensionalität präsentieren. Dadurch wirkt das Bauwerk haptischer.

Die Beleuchtung ist täglich ab der Abenddämmerung bis zum Morgengrauen zu sehen.

Siegrun Appelt

Geboren 1965 in Bludenz, in Feldkirch aufgewachsen. Lebt und arbeitet in Wien. Fotografien und Videoarbeiten, Arbeiten mit Licht und Energie, Langsames Licht/Slow Light.

Schattenburg Slow Light, Künstlerin Siegrun Appelt

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